Bachelor of Science Informations-/Kommunikationstechnik

Als Bachelor of Science (DH/BA) der Informations- und Kommunikationstechnik arbeitet man an der Nahtstelle der Übertragung, Vermittlung und Verarbeitung von Informationen. Dabei unterstreicht die Ausbildung an der Dualen Hochschule/Berufsakademie auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse den Praxisbezug.

Nach dem dualen Prinzip sind theoretische Studienphasen an der DH/BA mit der praktischen Ausbildung in einem Unternehmen miteinander kombiniert, dies bei einer Dauer von drei Jahren – gegliedert in sechs Abschnitte von je einem halben Jahr. Je drei Monate pro Halbjahr arbeitet man im Betrieb, in den übrigen drei Monaten erwirbt man sich die notwendigen theoretischen Grundlagen.

Für den Bachelor of Science der Informations- und Kommunikationstechnik steht im Mittelpunkt seiner Arbeit der Informationsaustausch zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Maschinen. Hier gilt es, Informationen wie Bilder und Texte zu erzeugen, zu verarbeiten, sie zu übertragen und dabei für technische, wissenschaftliche und organisatorische Probleme praxisgerechte Lösungen zu entwickeln. Dies hat unter wirtschaftlichen Aspekten und anhand gesetzlicher Vorgaben sowie sicherheitstechnischer Standards und Normen zu geschehen.

Schwerpunkte der umfangreichen Tätigkeiten finden sich in den Bereichen Software-Engineering, System-Engineering, Netzwerk- und Medientechnik, Kommunikationstechnik oder Projekt-Engineering. Im Rahmen dieser Arbeiten entwickelt man bisweilen auch neue Computersysteme, Mikroprozessoren oder Software. Daneben überwacht man die Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung von informations und kommunikationstechnischen Anlagen und Systemen und übernimmt wichtige Aufgaben etwa in der Forschung, Aus- und Weiterbildung, im Vertrieb, in der technischen Kundenberatung, der Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung sowie in der Betriebsorganisation und Unternehmensführung.

Der Bachelor of Science für Informations- und Kommunikationstechnik, der als Ausbildungsweg nicht in allen Bundesländern möglich ist, arbeitet in der Regel in mit Bildschirmarbeitsplätzen modern ausgestatteten Büroräumen, bisweilen aber auch in Produktions- und Fertigungsstätten bzw. direkt beim Kunden. Gefragt ist man in Forschungseinrichtungen, Ingenieurbüros und in Betrieben, die Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik produzieren. Arbeitsplätze gibt es aber auch im Öffentlichen Dienst, in System- und Softwarehäusern, in der Hard- und Software-Beratung und -Schulung.