Florist/in

In der dreijährigen Ausbildungszeit lernt die Floristin, wie man Blumen und Pflanzen pflegt und aus ihnen Schmuckgebinde herstellt. Sträuße, Kränze, Tisch- und Raumgestecke werden nach eigenen Ideen, nach Kundenwünschen oder einem Anlass entsprechend (z. B. eine Hochzeit) angefertigt, wobei weitere Werkstoffe – Bänder, Trocken- und Seidenblumen, Zweige, Kerzen etc. – verarbeitet werden. Auch Gefäße, Schaufenster und Verkaufsräume werden mit Blumen gestaltet, und Pflanzungen werden angelegt.

Floristen arbeiten in Blumenfachgeschäften. Sie beraten die Kunden bei der Wahl von Schnittblumen, Topfpflanzen, Gestecken u.v.a.m., berechnen Preise, verkaufen und kassieren. Im Rahmen des Blumengeschenkdienstes nehmen sie Aufträge an und liefern bestellte Blumen aus.

Mit Hauptschulabschluss sowie einer abgeschlossenen Ausbildung und einer mindestens zweijährigen Tätigkeit als Floristin kann man die zweijährige Ausbildung zur staatlich geprüften Floristin machen. Sie ist nur in Bayern möglich. Mit der Meisterprüfung erarbeitet man sich die Voraussetzung für ein eigenes Geschäft.

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