Fluggerätmechaniker/in

Den Beruf des Fluggerätmechanikers gibt es in drei Fachrichtungen.

In der Fertigungstechnik wird man zumeist beim Herstellen von Fluggeräten eingesetzt. So fertigt man Rippen, Spanten, Deckel und Klappen und fügt die Bauteile durch Verkleben, Nieten und Schrauben zusammen. Komplette Baugruppen wie das Steuer- oder Fahrwerk werden montiert wie auch Rümpfe und Tragflächen. Ferner ist man für die Qualitätssicherung zuständig und führt die entsprechenden Mess- und Einstellarbeiten aus. Seinen Arbeitsplatz findet man in luftfahrttechnischen Betrieben, bei Fluggesellschaften oder bei der Bundeswehr. Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung lernt man für die Luftfahrt maßgebende Materialien wie Metalle, Aluminium- oder Titanlegierungen sowie Kunststoffe zu verarbeiten.

Wer sich für die Fachrichtung Instandhaltungstechnik entscheidet, ist in der Hauptsache damit beschäftigt, Fluggeräte bei Fluggesellschaften oder bei der Bundeswehr zu warten, zu reparieren und zu pflegen. So gilt es, Störungen an mechanischen Bauteilen wie Steuer- und Fahrwerk zu erkennen und zu beseitigen. Daneben werden sämtliche pneumatischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Gerätschaften überprüft, instand gesetzt bzw. erneuert und justiert. Man leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit im Flugverkehr.

In der Fachrichtung Triebwerkstechnik stellt man Triebwerke her und hält sie instand. Man fertigt Triebwerkkomponenten, Fluggerätsysteme sowie die dazu passenden elektrischen, hydraulischen, pneumatischen und mechanischen Anbauten. Dabei werden Triebwerkteile manuell und maschinell bearbeitet, ausgewuchtet und justiert.

Nachdem Rohr- und Schlauchleitungen gelegt, Lager und Dichtungen eingebaut und die Triebwerkteile geschraubt, genietet und geklebt sind, testet man deren Funktionstüchtigkeit und prüft die Materialien.