Informatikkaufmann/frau

Informatikkaufleute nehmen in modern ausgerichteten Unternehmen Schlüsselpositionen ein, da sie die hausinternen Informations- und Telekommunikations-Systeme betreuen und weiterentwickeln.

Im Rahmen ihrer kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Tätigkeitsfelder finden sich ihre Einsatzgebiete in Krankenhäusern, in Industrie und Handel sowie bei Banken und Versicherungen.

Sie sind für die Systemverwaltung verantwortlich und stehen den Mitarbeitern beim Einsatz der Informations- und Telekommunikationstechniken beiseite, damit betriebliche Fachaufgaben effektiv abgewickelt werden können. Hier muss der Informatikkaufmann in der Lage sein, IT-Systeme den besonderen Gegebenheiten des Betriebes anzupassen und sie so einzuführen, dass die Abläufe fehlerfrei vonstatten gehen. Man fungiert dabei als Mittler zwischen den Anforderungen der Fachabteilungen (z. B. Buchhaltung, Einkauf oder Vertrieb) und den Möglichkeiten, die die IT-Systeme bieten, berät und schult die Benutzer. Während der dreijährigen Ausbildungszeit erwirbt man sich die Fähigkeiten, Geschäftsprozesse im Hinblick auf den Einsatz von Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik zu analysieren, Anforderungsprofile unter Berücksichtigung technologischer Entwicklungstrends zu erarbeiten und den Bedarf an IT-Systemen zu ermitteln.

Diese Systeme, für die man auch die Auftragsabwicklung übernimmt, baut man in die bestehenden Firmenstrukturen ein, erstellt und implementiert Anwendungslösungen unter Beachtung fachlicher und wirtschaftlicher Aspekte und setzt die erforderlichen Kontrollmechanismen ein, um die betriebswirtschaftlichen Prozesse weiter zu optimieren.