Metzger/in, Fleischer/in

Ist das Steak gut abgehangen und in der Pfanne zart, freut sich der Kunde. Das hat er dem Fleischer zu verdanken, der mit geübtem Blick die Schlachttiere aussucht und über die verschiedenen Fleischqualitäten und -eigenschaften genau Bescheid weiß.

Bevor der Fleischer sein Okay zum Verkauf gibt, prüft er Rind-, Schweine-, Kalb- und Lammfleisch auf Güte und zerlegt es in appetitliche Stücke. Wenn’s um die Wurst geht, zeigt der Fleischer besonders viel Phantasie und Geschmack. Immer wieder bereichert er mit neuen Rezepten die große Auswahl an Wurstsorten. Für Abwechslung bei der Herstellung ist also gesorgt. Moderne Maschinen erleichtern in vielen Produktionsabschnitten die Arbeit.

Dieser Beruf bietet Gelegenheit, sich auf bestimmte Aufgaben zu spezialisieren: auf das Schlachten, die Herstellung von Feinkost und Konserven oder das qualifizierte Verkaufen. Egal, welche Aufgaben einem am besten liegen – in allen Bereichen gilt es Verantwortung zu tragen für Qualität, Sauberkeit, Hygiene und letztendlich für die Gesundheit des Menschen.

In den überschaubaren Betrieben dieses Handwerks ist es kein Problem, schnell Kontakt zu Arbeitskollegen und Kunden zu finden.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Eine gute körperliche Konstitution, manuelles Geschick, technisches Interesse und Verständnis, Hygienebewusstsein und ein ausgeprägter Geschmacks- und Geruchssinn gelten als Eignungsvoraussetzungen.

Weiterbilden kann man sich zum Meister sowie zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtungen Fleischtechnik, Konserventechnik. Auch ein Studium in der Fachrichtung Lebensmitteltechnologie ist möglich.