Mode-Designer/in

Geht es um neue Kreationen in Sachen Oberbekleidung, dann ist der Mode-Designer gefragt. Er entwirft – heutzutage mit Hilfe des Computers – Modelle, entwickelt sie vom ersten Strich bis zur letzten Naht und plant komplette Kollektionen. Fertigungstechniken und -abläufe müssen dabei ebenso berücksichtigt werden wie die Herstellungskosten für eine industrielle Produktion. Gestalterische Fähigkeiten sind Voraussetzung für diesen Beruf.

Privatschulen bieten eine drei- bzw. zweieinhalbjährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Mode-Designer an. Als Zugangsvoraussetzung genügt der Hauptschulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist von Vorteil, aber nicht erforderlich. Neben Entwurf und Kollektionsplanung geht es in der Ausbildung u.a. um Modezeichnen und Schnittkonstruktion, Farbenlehre und Kostümkunde, Computer-Design und Betriebswirtschaftliches.

Auch der Weg über ein Studium an einer Fach- oder Kunsthochschule ist denkbar. Es dauert zwischen drei und fünf Jahre. Diese Bildungsstätten setzen die Fachhochschul- oder Hochschulreife voraus. Berufspraktische Vorkenntnisse müssen hier nicht unbedingt nachgewiesen werden.