Zimmerer/in

Tradition: Zimmerer auf der Walz. Foto: ZukunftBeruf

Tradition: Zimmerer auf der Walz. Foto: ZukunftBeruf

Um den Beruf des Zimmerers zu ergreifen, sollte man körperlich fit, insbesondere schwindelfrei und gewandt sein, räumliches Vorstellungsvermögen und Handfertigkeit besitzen sowie über eine rasche Auffassungsgabe und technisches Verständnis verfügen.

Während der dreijährigen Lehrzeit lernt man mit Holz, Holzwerk- und Trockenbaustoffen umzugehen. Aus diesen Materialien stellt man (Fertig-)Bauwerke, (Fertig-)Bauwerksteile sowie Treppen her und montiert sie, nachdem man zuvor die entsprechenden Entwürfe angefertigt hat. Ebenfalls aus Holz hergestellt werden Verschalungen, Verkleidungen und Lattungen, die an Außenflächen angebracht werden. Man führt Akustik- und Trockenbauarbeiten aus sowie Tiefbauarbeiten u. a. für Hafen-, Wehr- und Wasserbauten. Ferner ist der Zimmerer im Bereich des Holzschutzes tätig, baut Betonschalungen, Arbeits- und Schutzgerüste zusammen und fertigt Abfangungen und Absteifungen.

Der Zimmerer kann sich zum Meister fortbilden. Er kann auch als staatlich geprüfter Techniker (Bautechniker) arbeiten oder in den Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen oder Holztechnik studieren.