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Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe/Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg: Über die Altenpflege bis zum Bachelor

Heidelberg. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird es immer mehr alte Menschen geben, die auf die Hilfe von Altenpflegern und –pflegerinnen angewiesen sind. Die Fachkräfte finden Arbeit in Pflegeheimen, Diakonie- und Sozialstationen, Krankenhäusern, Rehakliniken, Psychiatrischen Kliniken oder in der Tagespflege. Mit Abitur ist es auch möglich, eine akademische Karriere einzuschlagen. An der Heidelberger Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe wird ausbildungsbegleitend der Bachelor-Studiengang ‘Interprofessionelle Gesundheitsversorgung’ angeboten.

Pflegekräfte teilen ein Stück weit das Leben der alten Menschen. Sie helfen bei allen Dingen, die im täglichen Leben anfallen. Dazu gehören z. B. Körperpflege, Essen reichen, Medikamente richten, Wunden verbinden, Gespräche führen und Unterstützung bei der Freizeitgestaltung. Besonders interessant ist es, die Lebensgeschichte alter Menschen kennenzulernen.

Wer Altenpfleger/in wird, muss Spaß am Umgang mit Menschen haben. In der dreijährigen Ausbildung werden ‘Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege’, ‘Unterstützung alter Menschen in der Lebensführung’, ‘rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen’ und ‘Altenpflege als Beruf’ durchgenommen. Neben dem Schulunterricht mit ca. 2.100 Stunden findet die praktische Ausbildung in Einrichtungen der Altenhilfe, vor allem in Pflegeheimen und Sozialstationen, statt.
Den Schüler/innen stehen an der Heidelberger Berufsfachschule, die zur Akademie für Gesundheitsberufe gehört, eine Bibliothek, Fachzeitschriften und ein EDV-Raum zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgen ein Restaurant und ein Coffee-Shop. Außerdem bietet die Stadtmission für ihre Schüler und Schülerinnen preisgünstig Zimmer an.

Die Berufsfachschule bildet vor allem jüngere Menschen im Erstberuf aus. Die Ausbildung als Altenpfleger ist auch für Menschen geeignet, die einen Zweitberuf anstreben, als Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Familienphase und für jeden, der Lust hat, noch einmal etwas Neues zu machen. Das Alter spielt dabei keine große Rolle. Nach der Ausbildung kann man sich weiterbilden zur Wohnbereichsleitung, Pflegedienstleitung, Leitung einer Tagespflege, Heimleitung und zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie.
Die Ausbildung in Altenpflegehilfe dauert ein Jahr und ist identisch mit dem ersten Jahr der Altenpflegeausbildung. Mit dem Abschluss in Altenpflegehilfe ist für Hauptschulabsolventen die Voraussetzung für den Beginn der Altenpflegeausbildung geschaffen. Wird die Prüfung mit einem Notendurchschnitt von besser als 2,5 bestanden, kann man gleich ins zweite Jahr der Altenpflegeausbildung übernommen werden.

Info: Informationen zur Altenpflege- bzw. Altenpflegehilfe-Ausbildung und den Zugangsvoraussetzungen unter Tel.: 06221/567866, E-Mail: birgit.duske@med.uni-heidelberg.de, www.afg-heidelberg.de;
zum Bachelor-Studiengang unter www.interprofessionellegesundheitsversorgung.de.
Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe, Wieblinger Weg 19, 69123 Heidelberg.

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