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BIBB-Studie Ausbildungsbilanz 2015 liegt vor

Berlin. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Ergebnisse der Erhebung über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum 30. September 2015 vorgelegt. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist mit 522.200 gegenüber dem Vorjahr stabil. Die Zahl der betrieblichen Ausbildungsverträge stieg um 1.100 auf 503.200, hingegen ging die Zahl der außerbetrieblichen Ausbildungsverträge um 1.200 auf 19.000 zurück. Rechnerisch standen 100 ausbildungsplatzsuchenden Jugendlichen 103,7 Ausbildungsangebote und damit mehr als in den Vorjahren gegenüber.

Noch 41.000 Ausbildungsstellen waren im September 2015 als unbesetzt gemeldet, 3.900 mehr (+ 10,4 Prozent) als im Vorjahr. Die Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber ist mit 20.700 leicht rückläufig (- 0,8 Prozent). Auch die Zahl der Altbewerber, die sich bereits in einem der letzten fünf Jahre um eine Ausbildung bemüht hatten, ging auf 201.500 (- 2,7 Prozent) zurück.

„Die Ausbildungschancen für junge Menschen in Deutschland haben sich weiter verbessert. Bei den Jugendlichen genießt die duale Berufsausbildung nach wie vor eine hohe Wertschätzung. Das zeigt die stabile Zahl der neu abgeschlossenen Verträge“, meint Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Betriebe und Auszubildende besser zusammenzubringen, werde ein Schwerpunkt in der Allianz für Aus- und Weiterbildung sein. Denn Passungsprobleme sind eines der Kennzeichen am Ausbildungsmarkt: Regionen mit vielen unbesetzten Ausbildungsstellen stehen Regionen gegenüber, in denen es Jugendliche besonders schwer haben, einen Ausbildungsplatz zu finden.
Die Quote der Betriebe, die ausbilden, ist 2014 nach Berechnungen des BIBB um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gesunken und erreichte einen Wert von 20,3 Prozent. Fast ausschließlich Kleinstbetriebe zögen sich aus der Ausbildung zurück, so die Analyse. Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus sollten regionale Projekte gefördert werden, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der betrieblichen Ausbildung unterstützen, sagte Wanka.