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Ein Haus nur für Auszubildende

Oberbürgermeister Eckart Würzner (Mitte) mit Dagmar Winterer (stellvertretende Leiterin des Amts für Wirtschaftsförderung) und dem Geschäftsführer der Heidelberger Dienste, Wolfgang Schütte, vor dem künftigen Ausbildungshaus an der Römerstraße. Foto: Rothe

Oberbürgermeister Eckart Würzner (Mitte) mit Dagmar Winterer (stellvertretende Leiterin des Amts für Wirtschaftsförderung) und dem Geschäftsführer der Heidelberger Dienste, Wolfgang Schütte, vor dem künftigen Ausbildungshaus an der Römerstraße. Foto: Rothe

Heidelberg. Wohnheime für Studierende gibt es in der Universitätsstadt Heidelberg schon viele – nun entsteht das erste Haus ausschließlich für Auszubildende. Denn mit einem Azubigehalt findet sich nur schwer eine Unterkunft. 66 junge Männer und Frauen sollen zum Start des neuen Ausbildungsjahres im September in das Gebäude an der Römerstraße, ein ehemaliges Wohn- und Bürogebäude der US-Armee, einziehen können.
„Wir wollen mehr bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten entwickeln“, sagte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. Im Ausbildungshaus kommen junge Erwachsene unter, die für ihre Lehre von weiter her nach Heidelberg oder in den Rhein-Neckar-Kreis kommen. Ein Zimmerkontingent werde speziell für die Auszubildenden von kleinen und mittelständischen Betrieben freigehalten, erläuterte Ulrich Jonas, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung. Jedem Bewohner steht ein rund 23 Quadratmeter großes Zimmer mit kleiner Küchenzeile zur Verfügung, jeweils zwei Personen teilen sich ein Badezimmer.
Und weil die Bewohnerinnen und Bewohner noch relativ jung sind, gibt es einen sozialpädagogischen Ansprechpartner. „Mit einer Kontaktperson außerhalb des Betriebs lassen sich Probleme, die einen jungen Menschen in der Ausbildungssituation vielleicht belasten, oft besser lösen“, so Jonas. Zudem habe das Haus eine soziale Funktion. „Wer neu in Heidelberg ist, findet hier schnell Anschluss und lernt neue Leute kennen.“ In direkter Nachbarschaft werden zwei Wohnhäuser bereits vom Studierendenwerk Heidelberg genutzt.

Betrieben wird das Ausbildungshaus durch die Heidelberger Dienste gGmbH. Sie wollen „auch die Voraussetzungen für die berufliche und soziale Integration am neuen Wohnort schaffen“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Schütte.
Die Vergabe der Zimmer läuft über die Ausbildungsbetriebe, die ihren Bedarf bei den Heidelberger Diensten anmelden. Deren Interessen vertritt ein Beirat, dem der Verband Südwestmetall, die Industrie- und Handelskammer, die Kreishandwerkerschaft, die IG Metall, der Stadtjugendring sowie ABB, Heidelberger Druckmaschinen und Breer Gebäudedienste angehören.