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Erasmus und Erasmus+: 30 Jahre Austausch in Europa

Berlin. Das Erasmus-Programm der Europäischen Union wird 30. 1987 wurde es ins Leben gerufen, um den Austausch von Studierenden in Europa zu fördern. 657 deutsche Studentinnen und Studenten wagten damals den zeitweisen Schritt ins Ausland. Inzwischen haben fast 1,3 Millionen Studierende über Erasmus für eine Zeit in einem anderen europäischen Land studiert. Das Förderangebot wurde sukzessive für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, für die Erwachsenenbildung und die außerschulische Jugendarbeit ausgeweitet. Mit Erasmus+ besteht seit 2014 ein gemeinsames EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport.

„Keine andere Initiative hat eine ganze Generation von Europäerinnen und Europäern so geprägt“, sagte Bildungsministerin Johanna Wanka bei einer Festveranstaltung in Berlin. „Wir brauchen weltoffene Bürgerinnen und Bürger, die Europa ernst nehmen und mit Verstand und Wissen gestalten.“

Familienministerin Manuela Schwesig sagte, Vielfalt wertschätzen, Toleranz und Respekt üben im Umgang mit anderen Menschen aus anderen Kulturen sei keine Selbstverständlichkeit. Mit Erasmus+ würden heute junge Menschen aller Bildungsgänge und Altersstufen angesprochen: im Studium, im Jugendaustausch, im Freiwilligendienst oder als Auszubildende. Begegnung und Austausch bezeichnet Schwesig als „das beste Mittel gegen Vorurteile und anti-europäische Parolen“.

Erasmus+ ist von 2014 bis 2020 mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Milliarden Euro ausgestattet. Ob Auslandssemester in Estland, Berufspraktikum in Frankreich, Austausch mit einer polnischen Schulklasse oder Freiwilligendienst in Griechenland – das Programm bietet viele Möglichkeiten, Lebens- und Berufserfahrung im europäischen Ausland zu sammeln. Zurzeit beteiligen sich die 28 Mitgliedstaaten der EU sowie Island, Norwegen, Liechtenstein, die Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien an Erasmus+.

Info: www.erasmusplus.de