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Gesetzesnovelle: Aus Meister-BAföG wird Aufstiegs-BAföG

Berlin. Mit der vom Bundestag beschlossenen Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) werden die Förderleistungen erweitert. Ab 1. August steigt der Zuschuss für Vollzeitlehrgänge zum Meister, Fachwirt, Techniker oder Erzieher bei der Unterhaltsförderung von 238 auf 333 Euro. Der restliche Förderbetrag bis zum monatlichen Budget von zukünftig 768 Euro steht als KfW-Darlehen zur Verfügung. Bei einem verheirateten Geförderten mit zwei Kindern steigt der maximale Zuschuss von 448 Euro auf 711 Euro bei einem Budget von zukünftig 1.473 Euro.

Mit dem AFBG werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung altersunabhängig finanziell unterstützt. Sie erhalten einkommensunabhängig einen Beitrag zu den Kosten der Fortbildung und bei Vollzeitmaßnahmen zusätzlich einkommensabhängig einen Beitrag zum Lebensunterhalt, teils als Zuschuss, teils als zinsgünstiges Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau. 2014 erhielten rund 172.000 Personen eine Förderung. Seit Bestehen des Meister-BAföG (1996) wurden rund 6,9 Milliarden Euro ausgegeben.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka sieht in der Novelle „ein klares familienfreundliches Zeichen“. 245 Millionen Euro zusätzlich sind für die nächsten vier Jahre veranschlagt. Auch die zeitliche Flexibilität während der Förderung wurde erhöht.

Beschlossen wurde unter anderem: Der maximale Unterhaltsbeitrag für Alleinstehende steigt auf 768 Euro pro Monat, ein Plus von 71 Euro. Der Höchstbeitrag für Lehrgangs- und Prüfungskosten steigt von 10.226 Euro auf 15.000 Euro. Alle, die an einer beruflichen Aufstiegsfortbildung teilnehmen, können die finanzielle Förderung beantragen. Auch Bachelorabsolventen können künftig gefördert werden, wenn sie zusätzlich einen Meisterkurs oder eine vergleichbare Fortbildung machen wollen und die Voraussetzungen für die Prüfungszulassung erfüllen.

Von den Änderungen profitieren nicht nur angehende Meister und Meisterinnen. So sind zukünftige Erzieher und Erzieherinnen mittlerweile die zweitgrößte Gruppe.