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Gesundheits- und Krankenpflege an der Stadtklinik Frankenthal: Ausbildung als gesellschaftlicher Auftrag

Gesundheits- und Krankenpflege: fachlich und sozial anspruchsvoll

Gesundheits- und Krankenpflege: fachlich und sozial anspruchsvoll

“Ihre Zufriedenheit ist unsere Zukunft”, hat die Stadtklinik Frankenthal in ihrem Leitbild verankert. Dieses Motto meint nicht nur Patienten und Angehörige, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Auszubildende eingeschlossen. Jedes Jahr bietet die Klinik 15 Ausbildungsplätze als Gesundheits- und Krankenpfleger an, der Einstieg ist im Frühjahr und im Herbst möglich. Bis 2016 sollen die Zahlen noch etwas aufgestockt werden.

“Ein kollegiales und sachbezogenes Miteinander bestimmt die Arbeit auf den Stationen”, erläutert Praxisanleiterin Marion D’Amelio. Sie kümmert sich hauptamtlich um die Auszubildenden, plant zusammen mit den Stationsleitungen die Praxisthemen, die am Patientenbett eingeübt und vertieft werden, begleitet die angehenden Pflegekräfte bei ihren Lernfortschritten, ist Ansprechpartnerin für Azubis sowie Lehrkräfte. Die Theorie lernen die Schülerinnen und Schüler in Blöcken von vier bis sechs Wochen in der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe (ZAfP) in Worms, die die Stadtklinik Frankenthal zusammen mit dem Klinikum Worms und dem Kreiskrankenhaus Grünstadt betreibt.

“Die Bewerberlage ist gut”, sagt Marion D’Amelio. Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung sind: mindestens mittlere Reife als Schulabschluss bzw. Hauptschulabschluss mit zusätzlicher zweijähriger Berufsausbildung oder einjähriger Krankenpflegehilfeausbildung. Die soziale Komponente, die für eine Tätigkeit in der Krankenpflege unverzichtbar ist, wird über ein Bewerber-Assessment ausgelotet. Hier geht es um ein gepflegtes Äußeres, um Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit, Merkfähigkeit und Lernmotivation.

Multikulti sind die Auszubildenden schon lange, sie bilden damit das gesellschaftliche Spektrum des Einzugsgebiets ab. Mit zurzeit fünf Schülern ist der Männeranteil zufriedenstellend – Krankenpflege ist nach wie vor eine Frauendomäne. Der erste dual Studierende, der dieses Jahr anfangen wird, ist allerdings ein junger Mann. Die Stadtklinik Frankenthal ermöglicht künftig in viereinhalb Jahren eine Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung mit integriertem Bachelor-Studiengang Gesundheit und Pflege.

“Die Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Auftrags als kommunales Haus”, sagt Marion D’Amelio. Als Einrichtung der Grund- und Regelversorgung verfügt die Stadtklinik Frankenthal über 315 Betten, zur Inneren Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe sowie Anästhesie/Intensivmedizin gesellen sich eine Psychiatrie sowie eine im Stadtzentrum gelegene psychiatrische Tagesklinik.

Der Bereich ‘Beraten, anleiten, schulen’ nimmt gemäß der aktuellen Berufsordnung breiten Raum in der Ausbildung ein. Hier geht es um Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, um die Aktivierung der Patienten zur Selbsthilfe, um die Schulung für den Alltag z.B. mit Diabetes oder Asthma. Gesundheitsförderung und Fortbildung ist auch Programm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dafür wurde ein systematisches Konzept entwickelt, das unter anderem Workshops zum Thema “gut gerne gesund arbeiten” oder auch die gezielte Förderung tätigkeits- und persönlichkeitsbezogener Potenziale enthält.

Informationen zur Ausbildung gibt es unter www.skh-ft.de