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IHK-Ausbildungsumfrage: Motivation und Interesse sind wichtiger als Noten

Darmstadt. Ein gutes Zeugnis, Teamfähigkeit, Belastbarkeit, gute Umgangsformen – alles Eigenschaften, die scheinbar den perfekten Bewerber für eine Ausbildungsstelle ausmachen. Aber nur scheinbar, wie die Ergebnisse der aktuellen IHK-Bildungsumfrage in Hessen zeigen. „Für hessische Unternehmen sind Motivation und Interesse die mit Abstand wichtigsten Eigenschaften, die Bewerber in eine Ausbildung mitbringen sollten“, sagt Johannes Bohn, Federführer Schule/Hochschule der hessischen Industrie- und Handelskammern. Denn damit gelinge es den Unternehmen viel eher, Defizite im schulischen Basiswissen oder im Sozialverhalten während der Ausbildung aufzuarbeiten.

Aus Sicht der IHKs werden Interesse und Motivation für eine Ausbildung insbesondere durch eine enge Verzahnung der beruflichen Orientierung mit der betrieblichen Praxis entwickelt. Mehr Praxisbezug in der Orientierungsphase helfe auch, Abbrecherquoten in Ausbildung und im Studium zu senken, so Bohn.

Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) fordert daher einen systematischen Ausbau der beruflichen Orientierung, insbesondere auch an Gymnasien. „Gerade auch in der Lehrkräftequalifizierung muss die duale Ausbildung als attraktiver Bildungsweg vermittelt werden“, sagt Robert Lippmann, Geschäftsführer des HIHK. Im Hinblick auf die Digitalisierung bräuchten die Berufsschulen eine leistungsfähige Infrastruktur und digital unterstützte Lernkonzepte und Unterrichtsmethoden. Für die Lehrer müssten entsprechende Aus- bzw. Fortbildungen angeboten werden.

IHK-Bildungsumfrage
An der IHK-Bildungsfrage im September haben sich 175 Unternehmen aller Größen und Branchen aus Hessen beteiligt.