Das Fachmagazin für Studium, Aus-, Fortbildung und Personaldienstleistung

ZukunftBeruf: Neue Ausgabe Metropolregion Rhein-Neckar erschienen

...

20 Jahre Jugendakademie in Mannheim

...

Schluss mit HPV-ausgelöstem Krebs!

Speyer....

Neue Studiengänge: Hohe Dynamik im Bereich Gesundheit

...

Metropolregion Rhein-Neckar: 18. Existenzgründungstag

...

Werbung: Tipp des Tages

Facebook

    

Archiv

Leitidee an den Beruflichen Schulen Bretten: Verantwortungsbewusst, selbstbestimmt, gemeinschaftsfähig

BU: Lernort mit vielfältigen Angeboten: die Beruflichen Schulen Bretten.

Lernort mit vielfältigen Angeboten: die Beruflichen Schulen Bretten.

An den Beruflichen Schulen Bretten (BSB) steht seit der Gründung im Jahr 1828 die berufliche Bildung für die Jugendlichen in und um Bretten und ihre Erziehung zu verantwortungsbewussten, selbstbestimmten und gemeinschaftsfähigen Menschen im Zentrum der Arbeit. Drei Schulen unter einem Dach und unter gemeinsamer Leitung eröffnen Schulkarrieren auf allen Ebenen. Die Abteilung Übergang Schule – Beruf, die Gewerbliche Schule, die Kaufmännische Schule, die Hauswirtschaftlich-Sozialwissenschaftliche Schule, die Berufskollegs und das Berufliche Gymnasium bieten umfassende Möglichkeiten der schulischen Aus- und Weiterbildung.

Tragende Säule: Berufsausbildung
Ursprung und tragende Säule ist die Berufsausbildung. Im gewerblichen Bereich werden zusammen mit den dualen Partnern die Ausbildungsberufe zum Feinwerk-, Industrie-, Konstruktions-, Werkzeug- und Zerspanungsmechaniker, zum Maschinen- und Anlagenführer sowie zum Fachinformatiker angeboten. Berufliche Weiterbildung bietet die Vollzeitschule zum Staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Maschinenbau.
In der kaufmännischen Berufsschule werden Einzelhandels- und Industriekaufleute sowie Kaufleute für Büromanagement ausgebildet und in der vollschulischen hauswirtschaftlich-pflegerischen Abteilung sind es Kinderpflegerinnen, Alltagsbetreuerinnen und Erzieherinnen.
Sie alle werden für den Berufsalltag fit gemacht, indem allgemeine Bildung mit berufsspezifischen Aspekten verschmilzt, Theorie und Praxis verzahnt werden. Dies unterstützt die persönliche Entwicklung und sichert nicht zuletzt den Lebensunterhalt.

Alle Schulabschlüsse unter einem Dach
In den Vollzeitschulen bieten die BSB alle möglichen Abschlüsse des beruflichen Bildungswesens, vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur. So erreichen die Jugendlichen nach der Hauptschule in der ‘Einjährigen Berufsfachschule pädagogische Erprobung’ die berufliche Vorqualifikation für verschiedene Ausbildungsberufe. Eine wichtige Stufe nach dem Hauptschulabschluss ist die Fachschulreife, ein bewährter mittlerer Berufsabschluss über die ‘Zweijährige Berufsfachschule’.
Mit mittlerer Reife zur Fachhochschulreife gelangt, wer eines der Berufskollegs besucht, die in gewerblich-technischer, hauswirtschaftlich-sozialwissenschaftlicher oder kaufmännischer Richtung angeboten werden.
Nach der mittleren Reife heißt das höchste Ziel nach drei Jahren Abitur: im ‘Sozial-und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium’ mit dem Profilfach Gesundheit oder im ‚Technischen Gymnasium‘ je nach Neigung in den Profilen Mechatronik, Informationstechnik, Technik und Management oder Gestaltungs- und Medientechnik. Durch alle Schularten ziehen sich die intensive Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und eine verstärkte individuelle Förderung.

Vorqualifizierung Arbeit/Beruf
Eine besondere gesellschaftliche Verantwortung übernimmt die Schule zudem in der Klasse ‘VABO – Vorqualifizierung Arbeit/Beruf’. Hier unterrichten engagierte Fachlehrer berufsschulpflichtige Migranten ohne Deutschkenntnisse, die als Flüchtlinge, Asylbewerber oder EU-Zuwanderer in der Region leben. Das Erlernen der deutschen Sprache soll ihnen bestmögliche Chancen auf eine gelingende Eingliederung eröffnen.
Die entsprechende Zielsetzung für Erwachsene verfolgt die ‘Zweijährige Berufsfachschule für Altenpflegehilfe für Nichtmuttersprachler’, die im Schuljahr 2015/2016 starten soll. Angepasste Lehrpläne und besonders ausgebildete Fachlehrer ermöglichen Migranten mit geringen Deutschkenntnissen eine Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer/in. Sie profitieren doppelt: durch berufliche Handlungskompetenz und verbesserte Deutschkenntnisse.

Persönliche und berufliche Weiterentwicklung
Um die Jugendlichen an die Arbeitswelt heranzuführen, pflegt die Schule intensive Kontakte mit den Unternehmen, vor allem den Kooperationspartnern aus dem IHK-Projekt ‘Wirtschaft macht Schule’. Im Zentrum ihrer Bemühungen steht der Mensch in seiner persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Lernen soll als lebenslanger Prozess verankert werden, um die Anforderungen und den Strukturwandel der Arbeitswelt zu meistern und individuelle Lebensperspektiven zu erschließen.
Die BSB ermuntern dazu, Zusatzqualifikationen zu erwerben, etwa ausbildungsbegleitend die Fachhochschulreife. Bei Bedarf werden die Schülerinnen und Schüler dabei von besonders ausgebildeten Lehrern individuell unterstützt. Sie können am Schüleraustausch mit der Partnerschule im französischen Longjumeau oder mit Partnerstädten des Landkreises Karlsruhe in Brasilien teilnehmen und sich in der Schülermitverantwortung, der Schülerzeitung oder im Schülerchor engagieren. Sport- und Skitage, Fußballturniere, Gesundheitstage, Autorenlesungen, Museums- und Theaterbesuche oder die Abschlussfeiern im Juli erweitern die Schule zu einem besonderen Lernort.

Info
Berufliche Schule Bretten
Wilhelmstraße 22
75015 Bretten
Tel.: 07252/9508-0
E-Mail: sekretariat@bsb-bretten.de
www.bsb-bretten.de