Das Fachmagazin für Studium, Aus-, Fortbildung und Personaldienstleistung

IHK-Bildungszentrum Karlsruhe/Rastatt: Chef in der Küche werden

...

ZukunftBeruf: Neue Ausgabe Metropolregion Rhein-Neckar erschienen

...

20 Jahre Jugendakademie in Mannheim

...

Schluss mit HPV-ausgelöstem Krebs!

Speyer....

Neue Studiengänge: Hohe Dynamik im Bereich Gesundheit

...

Werbung: Tipp des Tages

Facebook

    

Archiv

Meisterfeier der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald 2015: „Schwergewicht deutscher Wirtschaftsgeschichte“

Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald: Die besten Absolventinnen und Absolventen der Meisterprüfungen 2015. Foto: Rittelmann

Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald: Die besten Absolventinnen und Absolventen der Meisterprüfungen 2015. Foto: Rittelmann

Mannheim. Bei der Meisterfeier 2015 erhob der Vizepräsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Alois Jöst, 533 Handwerkerinnen und Handwerker in den Meisterstand. Im Mozartsaal des Kongresszentrums Rosengarten bezeichnete er den Meisterbrief als „Ausweis hoher Qualität“. Moderator Bert Siegelmann vom Rhein-Neckar-Fernsehen bezeichnete den 70 Gramm schweren Meisterbrief als „Schwergewicht deutscher Wirtschaftsgeschichte“, in dem sich Fachkompetenz mit theoretischem Wissen verbinde. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung habe herausgefunden, dass nach volkswirtschaftlich gängiger Definition unter den Meistern Vollbeschäftigung herrsche.

In einer Talkrunde stellten die Oberbürgermeister aus Mannheim und Heidelberg, Dr. Peter Kurz und Dr. Eckart Würzner, sowie der Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Achim Brötel, dar, welche Maßnahmen ihre Gemeinden bzw. der Landkreis in Angriff nehmen, um die Wirtschaftskraft der Region zu stärken. Sie machten den Handwerksmeistern Mut zur Selbstständigkeit. Handwerk und Hochschulen ergänzten sich, sagte Würzner, und auch Mannheims OB sah eine ganze Reihe von Möglichkeiten, in denen sich beide Bereiche einbringen könnten. Landrat Brötel offenbarte seine Vorliebe für das Bäcker- und das Schreinerhandwerk: „Da wird etwas mit den Händen gemacht, und vor allem riecht es so gut.“

Meisterin des Jahres 2015: Konditorin Viviane Grünewald. Ihre Leistung würdigt Filialdirektor Jens Intelisano-Knollmann von der Signal Iduna Versicherungsgruppe mit einem Sonderpreis. Foto: Rittelmann

Meisterin des Jahres 2015: Konditorin Viviane Grünewald. Ihre Leistung würdigt Filialdirektor Jens Intelisano-Knollmann von der Signal Iduna Versicherungsgruppe mit einem Sonderpreis. Foto: Rittelmann

Die besten Meisterinnen und Meister der 16 vertretenen Berufe wurden von den Vizepräsidenten der Kammer, Alois Jöst und Martin Sättele, gewürdigt, bevor die Jahresbeste Viviane Grünewald aus Heidelberg ihren Weg zur Konditorenmeisterin schilderte, insbesondere die damit verbundenen Herausforderungen. Nach dem Abitur studierte sie, um sich danach ihrer Leidenschaft seit Kindertagen zu widmen und eine Konditorlehre anzuschließen. Derzeit arbeitet sie in der Gastronomie, um zusätzliche Praxis in Sachen Desserts zu erwerben.