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Nach der Ausbildung: Welche steuerlichen Vorteile gibt es für Arbeitnehmer?

Bild: © istock.com/vgajic

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Ist die Ausbildung erfolgreich absolviert, wartet die Arbeitswelt und die erste Gehaltszahlung auf die jungen Arbeitnehmer. Einen nicht geringen Anteil davon zieht der Staat als Steuern und Sozialabgaben ein. Doch mit der Steuererklärung können zahlreiche steuerliche Vorteile geltend machen.
Wer sich nicht selbst mit dem Ausfüllen der Steuererklärung beschäftigen will, erhält dazu zum Beispiel bei der VLH eine kompetente Beratung. Gerade bei Besonderheiten kann es sich lohnen, eine der über 3.000 Beratungsstellen des Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. aufzusuchen. Doch die meisten steuerlichen Vorteile gelten für alle Arbeitnehmer, wie etwa die Fahrtkosten zur Arbeit. Hier ein Überblick über die wichtigsten Möglichkeiten.

Fahrtkosten absetzen
Unabhängig vom Verkehrsmittel können Steuerzahler ihren Arbeitsweg absetzen. Das Finanzamt sponsert 30 Cent pro Kilometer der einfachen Entfernung zur Arbeit. Mit dem Pkw darf man statt der kürzesten Strecke die schnellere und verkehrsgünstigere wählen, auch wenn sie länger ist. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, reicht die Fahrkarten mit ein.

Blaumann, Bücher und Büromöbel: typische Arbeitsmittel
Damit das Finanzamt sie als steuerlich absetzbar anerkennt, müssen Arbeitsmittel ein wichtiges Merkmal besitzen: Sie dienen überwiegend beruflichen Zwecken, das heißt zu mindestens 90 Prozent. Zu den Klassikern unter den Arbeitsmitteln zählen der PC, Berufskleidung, Fachliteratur und das dazugehörige Bücherregal. Liegen die Kosten für das jeweilige Arbeitsmittel unter 410 Euro, kann man den kompletten Anschaffungspreis sofort steuerlich geltend machen, bei teureren Arbeitsmitteln erfolgt eine Abschreibung über mehrere Jahre.

Zu Arbeitsmitteln zählen:
Büromöbel: Schreibtisch und Stuhl, Regale, Sideboards, Lampen;
Büro- und Arbeitsgeräte: PC und Zubehör, Fax, Telefon, Kopierer, Arbeitskleidung, Werkzeug, Zeichengeräte, Instrumente, Fußballschuhe;

Büromaterial: Aktenordner, Stifte, Papier, Folien;

Fachliteratur: Zeitschriften, Bücher, Software.

Das Finanzamt akzeptiert meistens den Kassenbon oder andere Kaufbelege als Nachweis. Manche Finanzämter fordern für Aufwendungen unter 110 Euro gar keinen Nachweis.