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Neue Studiengänge: Hohe Dynamik im Bereich Gesundheit

Gütersloh. Etwa 19.000 Studiengänge gibt es aktuell in Deutschland, rund 2.000 mehr als vor drei Jahren. Das geht aus dem Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz hervor. Mit rund 60 Prozent aller Studiengänge halten die Universitäten den größten Anteil der Studiengänge in Deutschland bereit, darunter alleine 4.000 Lehramt-Studiengänge. Die größte Zuwachsrate bei den Studienangeboten, ein Plus von rund 16 Prozent, gab es allerdings bei den Fachhochschulen, hat das CHE Centrum für Hochschulentwicklung die Zahlen analysiert.
Die größte Dynamik fand das CHE bei den weiterführenden Studiengängen, besonders an privaten Fachhochschulen. Hier gab es zwischen 2014 und 2017 eine Steigerung der Studienangebote um fast 50 Prozent. Die Fächergruppe ‚Medizin, Gesundheitswissenschaften‘, sprich das Berufsfeld Pflege und Gesundheit, hatte die höchste Zuwachsrate an neuen Studiengängen mit einem Plus von 25 Prozent.

Neben der Verteilung neuer Studiengänge nach Hochschultyp, Trägerschaft und Fächergruppe untersuchte das CHE auch die Vielfalt der Studiengangbezeichnungen. Nur rund 20 Prozent der neuen Studiengänge, so die Analyse, haben noch klassische Bezeichnungen, die lediglich den Namen einer wissenschaftlichen Disziplin aufweisen, etwa ‚Chemie‘. Bei rund einem Drittel deutet die Bezeichnung auf eine Ausdifferenzierung der Disziplin hin, etwa ‚Hotelmanagement‘. Ungefähr jeder sechste neue Studiengang kombiniert als sogenannter Hybrid- oder Bindestrich-Studiengang verschiedene ehemals getrennte Fächer, beispielsweise Wirtschaftsinformatik.

CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele bewertet solche interdisziplinären Angebote positiv: „Aktuelle Herausforderungen wie beispielsweise der Klimawandel halten sich selten an die klassischen Fächergrenzen der Wissenschaft. Insofern haben solche disziplinübergreifenden Angebote ihre absolute Berechtigung im Hochschulsystem.“

In der Analyse fällt auch die internationale Ausrichtung der Studienangebote deutscher Hochschulen im Namen auf: Jeder dritte neu geschaffene Studiengang hat eine englischsprachige Bezeichnung.

Info: www.che.de