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Team der Hochschule Karlsruhe gewinnt im Wettbewerb ‚Praxis MINTernational‘

ProKaTim: Deutsche und rumänische Studierende arbeiten in gemischten Teams mit Signalprozessoren. Foto: I. Geyer

ProKaTim: Deutsche und rumänische Studierende arbeiten in gemischten Teams mit Signalprozessoren. Foto: I. Geyer

Karlsruhe. Zu den sechs Gewinnern des Wettbewerbs ‚Praxis MINTernational‘ gehört die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft mit dem Projekt ProKaTim (Signal Processing Karlsruhe–Timişoara). Darin bearbeiten die Studierenden gemeinsam mit Kommilitonen aus der Karlsruher Partnerstadt Temeswar Projekte in der Signalverarbeitung. Das Projekt wurde aus mehr als 50 Bewerbungen ausgewählt.

„Ingenieure finden heute oftmals ihren Arbeitsplatz in multinationalen Konzernen“, so Prof. Dr. Franz Quint, Projektinitiator und -betreuer bei der Hochschule Karlsruhe. „Auslandserfahrung und interkulturelle Kompetenz sind daher zu wichtigen Komponenten in der Hochschulausbildung geworden.“ Die Studiengänge Elektrotechnik – Informationstechnik und Elektrotechnik – Automatisierungstechnik bieten das Projekt ProKaTim an. Die Vorlesung Digitale Signalprozessoren wird dabei gemeinsam mit dem Studiengang Elektronik und Telekommunikation der Polytechnischen Universität im rumänischen Temeswar durchgeführt. Zu Semesterbeginn reisen 20 Studierende der Hochschule Karlsruhe für eine Woche nach Temeswar, um zusammen mit 20 Studierenden der Partnerhochschule eine Einführung in die Programmierung von Signalverarbeitungsalgorithmen auf eingebetteten Systemen zu besuchen. Zum Ende der Vorbereitungswoche bilden die Studierenden dann gemischte Teams, die gemeinsam ein Thema bearbeiten. Die Projekte werden an beiden Standorten während des Semesters parallel weiterentwickelt und getestet. Zur Kommunikation besteht eine gemeinsame Plattform im Internet.

ProKaTim wurde seit 2012 mit rund 140.000 Euro über das ‚Baden-Württemberg-Stipendium für Studierende – BWS plus‘ unterstützt.

Der Wettbewerb ‚Praxis MINTernational‘ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zeichnet Hochschulen aus, die Internationalität durch praktische Erfahrungen in den Studienfächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördern. Die Gewinnerprojekte vermitteln MINT-Studierenden internationale Kompetenzen und zeigen internationalen Talenten Wege für eine Beschäftigung in Deutschland auf. Für die Umsetzung erhalten die Hochschulen jeweils 50.000 Euro, gefördert vom Stifterverband, von der Daimler und Benz Stiftung und vom Daimler-Fonds.