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Theresia Bauer Wissenschaftsministerin des Jahres – Beliebtester Rektor kommt von der Universität Hohenheim

Stuttgart. Theresia Bauer (Foto: MWK) ist erneut Wissenschaftsministerin des Jahres. Zum dritten Mal kürte der Deutsche Hochschulverband (DHV), die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland, die baden-württembergische Ministerin. Sie setze sich „hervorragend für die Hochschulen in Baden-Württemberg ein“, heißt es in der Begründung. Ihr werde „ausgeprägte Bereitschaft zum Dialog, politische Rationalität, gar Exzellenz“ attestiert. Sie sei „kompetent und engagiert“, ihre Arbeit „sachorientiert und ideologiefrei“.

Prof. Dr. Stephan Dabbert von der Universität Hohenheim ist Rektor des Jahres. In der Beurteilung durch Wissenschaftler der jeweiligen Universität erhielt er die Schulnote 1,65; der Durchschnitt aller Rektoren lag bei 2,62. Bewertet wurden Qualitäten wie Führungskompetenz, Respekt für die Unterschiedlichkeit der Wissenschaftskulturen, Problemlösungskompetenz, Mut zu Entscheidungen, visionäre Kraft, Fairness und Ehrlichkeit. „Die Universität Hohenheim ist eine kleine Universität mit einem sehr speziellen Profil. Man kennt sich, und die wissenschaftlichen Disziplinen – Agrar-, Natur- sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften – ergänzen sich gegenseitig“, so der Agrarökonom Dabbert.

Das Preisgeld von 10.000 Euro will der Rektor für das Projekt Humboldt reloaded stiften. Es ermöglicht Studierenden der Universität Hohenheim bereits im Bachelor-Studium, eigene Forschung an bislang ungelösten Fragen zu betreiben.