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Umfrage: Digitale Weiterbildung vor allem für Fach- und Führungskräfte wichtig

von Team ZukunftBeruf | 27 März 2019
Umfrage: Digitale Weiterbildung vor allem für Fach- und Führungskräfte wichtig

Umfrage: Digitale Weiterbildung vor allem für Fach- und Führungskräfte wichtig

Berlin. Betriebliche Weiterbildungen zum Erlangen digitaler Kompetenzen sind aus Sicht vieler Unternehmen vor allem für höher qualifizierte Arbeitnehmer und Führungskräfte wichtig. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des TÜV-Verbands und des Digitalverbands Bitkom unter 504 Unternehmen ab zehn Mitarbeitern.

Nahezu alle befragten Geschäftsführer und Personalverantwortliche (94 Prozent) geben an, dass entsprechende Fortbildungen für höher Qualifizierte „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“ seien. 88 Prozent sehen dies auch für Führungskräfte, aber nur 69 Prozent auch für gering Qualifizierte. „Digitalkompetenzen sind in allen Berufsgruppen und auf allen Hierarchieebenen wichtig, vom Betonbauer-Azubi bis zum CEO“, sagt dagegen Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV). Unabhängig von den Anforderungen an ein spezielles Jobprofil sei es in Zeiten des digitalen Wandels notwendig, Mitarbeiter weiterzubilden, um ihre Beschäftigungsfähigkeit innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu erhalten.

Laut der Studie „Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt“ zählen zu den Digitalkompetenzen die individuellen Fähigkeiten der Beschäftigten im Umgang mit digitalen Geräten wie Computern, Smartphones oder Tablets sowie Fertigkeiten bei der Nutzung digitaler Anwendungen wie Software oder Apps, aber auch Grundkenntnisse im Programmieren. Vor allem große Unternehmen machen demnach Unterschiede bei der Weiterbildung.

Kompetenzzentren für digitale Weiterbildung und Arbeit 4.0 in den Bundesländern könnten als neutrale Anlaufstelle für Unternehmen und Arbeitnehmer dienen und neue Ideen für die berufliche Weiterbildung entwickeln, so Bühler.