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Vom Hörsaal in die Ausbildung bei der Sparkasse Heidelberg: Strukturierter Alltag, direkter Praxisbezug

Leger für die Berufsschule, adrett für den Kundenkontakt: Viktor Bruhn (links) und Simon Flohr (rechts), hier mit Ausbildungsreferentin Nadine Bertl, haben der Uni den Rücken gekehrt und in der Ausbildung bei der Sparkasse Heidelberg gefunden, was ihnen gefehlt hatte: klare Aufgaben, einen strukturierten Alltag, unmittelbaren Praxisbezug und präsente Ansprechpartner.

Leger für die Berufsschule, adrett für den Kundenkontakt: Viktor Bruhn (links) und Simon Flohr (rechts), hier mit Ausbildungsreferentin Nadine Bertl, haben der Uni den Rücken gekehrt und in der Ausbildung bei der Sparkasse Heidelberg gefunden, was ihnen gefehlt hatte: klare Aufgaben, einen strukturierten Alltag, unmittelbaren Praxisbezug und präsente Ansprechpartner.

Heidelberg. Abitur und dann studieren – für Simon Flohr und Viktor Bruhn stand das nicht in Frage. Germanistik und Philosophie der eine, Lehramt Sport und Englisch der andere. Doch dann erlebten sie einen Studienalltag, der so gar nicht zu ihren Erwartungen passte: “Anonym in der großen Masse, auf sich allein gestellt, ohne Struktur und praktischen Bezug.”

So beschäftigten sich beide mit einer Alternative, die sie bis dahin nicht auf dem Schirm hatten – einer Ausbildung. Und stießen auf das Ausbildungsprogramm der Sparkasse Heidelberg, das für Studienabbrecher sehr interessant ist. Sie bildet junge Menschen mit Abitur oder Fachhochschulreife in zwei Jahren als Bankkaufmann bzw. -frau aus inklusive der Zusatzqualifikation Finanzassistent. An der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg gibt es dazu eine eigene Berufsschulklasse. Im Blockunterricht werden auf das Bankwesen zugeschnittene Wirtschaftsfächer unterrichtet, dazu Banking English, auf allgemeinbildende Fächer wird verzichtet.

“Ich brauche eine genaue, konkrete Aufgabenstellung und den Kontakt und Austausch mit anderen Menschen”, sagt Simon Flohr. “Die Bankbranche hat mich schon früher interessiert. So bewarb ich mich online für ein Praktikum bei der Sparkasse. Ich habe genau das gefunden, was ich mir gewünscht hatte, eine abwechslungsreiche Ausbildung mit Praxis- und Berufsschulphasen, vielen internen Zusatzseminaren und einem direkten Bezug zu den Menschen.” Im Sommer schließt Simon Flohr die Ausbildung ab. Seinen Anstellungsvertrag hat er dann bereits unterschrieben, er wird weiterhin bei der Sparkasse Heidelberg im direkten Kundenkontakt tätig sein.

“In der Regel bieten wir nach der Prüfung eine unbefristete Übernahme an”, erläutert Ausbildungsreferentin Nadine Bertl. Eine gute schulische Basis, Kundenorientierung und Teamfähigkeit sind wichtige Voraussetzungen für die Ausbildung – “man muss nicht unbedingt ein Mathecrack sein”.

In den letzten Jahren bewerben sich vermehrt Studienabbrecher, stellt sie fest. Und freut sich über die Erfahrungen, die sie mitbringen: “Sie haben ein stärkeres Bewusstsein davon, was die Entscheidung für einen Beruf bedeutet, und sind ernsthafter. Und sie bleiben nach der Ausbildung eher bei uns und profitieren dann von unserer individuellen Personalentwicklung.” Doch nach wie vor haben auch motivierte Realschüler, Abiturienten und Bewerber mit Fachhochschulreife gute Chancen. Das zeigt auch die Altersspanne des diesjährigen Ausbildungsjahrgangs – sie reicht von 16 bis 34.

Während Simon Flohr erst nach mehreren Semestern Studium und längerem Abwägen zur Ausbildung bei der Sparkasse fand, zog Viktor Bruhn schon nach dem ersten Semester die Reißleine. “Mehr so aus dem Bauch heraus hab ich den Online-Eignungstest bei der Sparkasse Heidelberg gemacht, und das hat geklappt. Ich habe mir vorher gar nicht so viele Gedanken über die Ausbildung gemacht und bin sehr positiv überrascht, wie vielseitig das ist.”

So verschieden sie sind, der eloquente Simon Flohr und der sportbegeisterte Viktor Bruhn, so einig sind sie sich in ihrer Bewertung der Ausbildung: “Wir verschwinden nicht in der Masse und können uns jederzeit Unterstützung und Feedback holen. Der strukturierte Alltag mit klaren Aufgabenbereichen entspricht viel eher unserer Arbeitsweise und hilft uns, gute Leistungen zu erbringen.”

War der Studienabbruch ein Wagnis? “Ja”, meint Simon Flohr. “Deswegen ist es gut, sich Hilfe zu holen – solange man sich nicht abhängig macht von der Meinung der anderen.”

Info: www.sparkasseheidelberg.de/karriere, www.spurwechselmannheim.de, www.rhein-neckar.ihk24.de, www.hwk-mannheim.de